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Samstag, 21. Oktober 2017 - 19:32 Uhr

Inspiziert

Freitag, 04. April 2014 - 01:11 Uhr

Neulich war unser Makler da, um unser Haus zu inspizieren. Dieser Prozedur muss sich jeder Mieter alle sechs Monate unterziehen. Der Termin wird angekündigt und auch, was kontrolliert wird: ob der Garten ordentlich gepflegt ist, es Spinnenweben an den Fenstern gibt, Abflüsse und Toiletten in Schuss gehalten sind, der Herd sauber ist etc. Der Makler wollte dann auch die reparierte Sprinkleranlage für den Rasen in Betrieb sehen. Ein bisschen fühlte es sich an wie früher ein Test in der Schule. Wie ich bestanden habe, weiß ich noch nicht - den Bericht, der erstellt wird und den auch der Vermieter bekommt, habe ich noch nicht….Allerdings hatte auch ich Gelegenheit, meinerseits Mängel anzusprechen.


Entr├Ątselt

Freitag, 04. April 2014 - 01:09 Uhr

BYO heißt „Bring Your Own“. Das steht übrigens nicht nur auf privaten Einladungen, sondern gilt auch in vielen Restaurants. Gegen eine Gebühr von ca sechs Dollar darf man seine eigene Flasche Wein zum Essen ins Lokal mitbringen. 


Zwischenbilanz

Montag, 24. März 2014 - 01:40 Uhr

Vor sechs Monaten habe ich mich von Berlin nach Canberra aufgemacht. Inzwischen fühle mich hier schon richtig zu Hause! 

Die großen weißen Kakadus nerven wie üblich mit ihrem lauten Gezanke, gerade ist es heiß in meinem Büro, vorgestern dagegen habe ich morgens bei frischen 7 Grad dort gesessen. Ich freue mich auf das Tanztraining heute Abend - wir haben bald wieder einen Auftritt . Alles Alltag! Es fühlt sich vertraut und richtig an.

Noch nie habe ich mich in so kurzer Zeit auf einem neuen Posten so gut eingelebt – das hat verschiedene Gründe:

Zum einen bin ich schnell aktiv geworden. Erwartet wurde ich bereits von der schottischen Tanzgruppe, die ich im Vorhinein kontaktiert hatte. Inzwischen tanze ich in mehreren Gruppen. Eine Freundin aus Berliner Zeiten, die hier auf Posten ist, hatte ich ebenfalls von Berlin aus angemailt. Sie war sehr hilfreich, und hat mich z.B. gleich in WIC eingeführt, den Women`s International Club Canberra. Er ist ein großartiges Sprungbrett zum Netzwerken und bietet viel mehr als einen monatlichen „Coffee Morning“, die hier richtigerweise „Contact Morning“ heißen. Da auch Australierinnen Mitglieder sind, habe ich bereits viel über das Land, Canberra und die Menschen hier erfahren. 

Die Arbeit im Vorstand des Clubs der „Deputy Spouses“ - der Parterinnen und Partner der Nummer Zwei an den Botschaften – bringt mir ebenfalls Austausch mit anderen und Aktion, manchmal allerdings auch ein wenig Stress.

Sich in Englisch verständigen zu können, hat mir das Einleben sehr erleichtert, ebenso die Tatsache, dass ich wieder unabhängig von Kinderbetreuung und Schulalltag bin - und da freiberuflich unterwegs, auch zeitlich flexibel.

Zum anderen sind die Menschen in Canberra sehr offen und freundlich. Jeder der hier lebt weiß, dass diese Stadt nicht unterhält, sondern man selbst aktiv werden muss. So sind wir Mitglied in einer Runde „Happy Dinner“ von 10 Paaren. Jeden Monat ist ein anderes Gastgeber, stellt Räumlichkeiten und Getränke, die Gäste bringen das Essen mit. Eine sehr nette Truppe! Samstagsmorgens gehen wir wandern. Wir treffen uns in einer Gruppe um 8.30 Uhr und nach ca 2.Stunden Bewegung wird gemeinsam in einem Café geklönt. Ich habe noch keine Stadt erlebt, in der so viel gewalkt, gejoggt, Rad gefahren oder gewandert wird.

Man muss Canberra entdecken und aktiv sein– dann kann man es genießen.


Traumhaft

Donnerstag, 06. März 2014 - 02:40 Uhr

Um nach Little Burra zu kommen brauche ich 40 Minuten. Über 20 Tänzerinnen und Tänzer nehmen an dem privaten Volkstanzabend teil. Ich kenne niemanden, dennoch ist es leicht, ins Gespräch zu kommen. Für das Büffet hat jeder etwas mitgebracht. Getanzt wird anschließend auf der herrlichen Terrasse, die Christine und Roger für solche Zwecke an ihr Haus gebaut haben. Sie blickt nach Westen. Das Haus liegt am Hang, das nächste auf einem Hügel nebenan. Während wir in der warmen Sommernacht Hambo und Polka tanzen, geht hinter der Bergkette die Sonne unter. Unten am Teich sammeln sich die Kängurus zum Abendtrunk. 


Angekommen

Donnerstag, 06. März 2014 - 02:27 Uhr

Canberra , so erfahre ich von Jim, sei eine der besten Städte für Tänzer. „Ob Contra-, Irish-, Scottish-, Square-, English-, Bush- oder Morris Dancing, Jife- oder Bauchtanzgruppen, Du findest hier alle. Vor allem bist Du schnell überall. In Sydney sitzt Du 90 Minuten im Auto, um zwei Stunden zu tanzen und brauchst dann wieder 90 Minuten zurück. In Canberra fährst Du 10 Minuten, tanzt zwei Stunden, klönst noch ein bisschen mit den Leuten und bist dann in 10 Minuten wieder zu Hause“.
Ich denke, ich bin in der richtigen Stadt gelandet!!


Gespannt

Donnerstag, 06. März 2014 - 02:21 Uhr

Anke, mir steigen gerade Leute aufs Dach – wirklich! Du erinnerst Dich an die Schwierigkeiten mit unserem Internet, als festgestellt wurde, dass das Kabel der Firma, mit der wir den Vertrag geschlossen hatten, vor Jahren gekappt worden sein musste? Das war vor einigen Wochen. Nun sind sie gekommen, ein neues zu verlegen. Die erste Frage war, ob es schon einmal ein Kabel der Firma hier gegeben habe..... 
Die Arbeit, wurde mir gestern auf Nachfrage mitgeteilt, würde 1½Stunden dauern. Erstaunlich, denn der Aufwand schien mir erheblich. Der junge Mann heute Morgen sagte dann, es würden schon einige Stunden nötig sein: „A big job!“. Sie ziehen gerade das Kabel von einer Ecke des Gartens zur anderen durch die Baumkronen auf das Dach. Dann wird es ins Haus gelegt. Ich hoffe, sie wissen was sie tun. Wenn es hier reinregnet, wirst Du meinen Schrei bis nach Berlin hören.….


Die Jagd nach Miss Fisher

Donnerstag, 06. März 2014 - 02:13 Uhr

Ich habe ein neues „Hobby“: eine Krimiserie von Kerry Greenwood., einer australischen Autorin, deren Protagonistin, Phryne Fisher, im Melbourne der 20iger Jahre lebt und wirkt. Bücher sind hier teurer als bei uns. Ein normales Taschenbuch 23$, also knapp 16 €. Nun haben wir die Antiquariate Canberras entdeckt. Dort habe ich schon einige Bände dieser Serie gefunden, für 12,50 $ letztlich sogar nur für 7,50$.


BBQ

Donnerstag, 06. März 2014 - 02:11 Uhr

Diese Abkürzung kennt ja inzwischen jeder. Die können nur die „Aussis“ erfunden haben. Wusstest Du, Anke, das GPO hier „General Postoffice“ heißt? Als unser Sohn zum Frühstück BLT von der Speisekarte bestellte, bekam er ein Riesenbrötchen mit „Bacon, Lettuce, Tomato“. Nächste Woche bin ich zu einem Volkstanzabend auf einer kleinen Farm außerhalb Canberras eingeladen. Wenn ich möchte kann ich BYO zum Trinken mitbringen – mal sehen, was das ist!

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