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Samstag, 21. Oktober 2017 - 19:33 Uhr

Sydney

Dienstag, 17. Dezember 2013 - 08:53 Uhr

ist eine pulsierende Stadt mit spektakulären Aus- und Einblicken. In der Oper war ich bereits zu einer Ballettaufführung und zu der Ausstellung „Sculptures by the sea“, sowie ein Wochenende zum Sightseeing.

Du siehst Anke, ich halte mich an unsere Devise, aktiv zu sein, um Menschen, Orte und Kultur kennenzulernen.


Tanzvergnügen

Dienstag, 17. Dezember 2013 - 08:53 Uhr

 Wie Du ja weißt, Anke, ist Tanzen seit Jahren meine Leidenschaft. Ich bin hier bereits in zwei schottischen Tanzgruppen Mitglied. Es fühlt sich wunderbar an, einen Bereich zu haben, in dem ich (fast) überall auf der Welt sofort aktiv werden kann, Vertrautes wiederfinde und richtig gut bin.


Große Freiheit

Dienstag, 17. Dezember 2013 - 08:52 Uhr

Seit ich meinen Arm aus der Schlinge habe und nun auch eine hiesige „driver licence“, hab ich begonnen, Auto zu fahren. Zunächst mit klopfendem Herzen und Tom Tom. Inzwischen geht’s schon erstaunlich unaufgeregt, obwohl links herum…

Es ist einfach ein tolles Gefühl, wieder unabhängig zu sein!

 


Wege entstehen lassen

Dienstag, 17. Dezember 2013 - 08:52 Uhr

„Wundert mich gar nicht, dass Du schon wieder in einem Komitee bist“ schrieb mir kürzlich unsere Tochter. Ich bin in einem fünfköpfigen Team und Vice President  des kleinen Clubs der Deputy Spouses  hier in Canberra für das nächste Jahr. Die Präsidentin kommt aus Chile, ist sehr sympathisch und voller Ideen. Da hab ich mich überreden lassen-so kann ich meine Erfahrungen aus der Vereinsarbeit einbringen, und werde Spaß haben. (Nur) ehrenamtlich? Egal! „Wege entstehen, indem man sie geht“ las ich kürzlich.


Jahreszeit?

Dienstag, 17. Dezember 2013 - 08:52 Uhr

Die Rosen sind schon fast verblüht, der Jasmin duftet, Oleanderbäume zieren die Gärten und die Leute kaufen Pflanzen für ihre Beete. Weißt Du Anke, mir ist so gar nicht nach Weihnachtsliedern, Besinnung und  Plätzchen. Zumal hier die Abende nun endlich länger werden und wir neulich 33 Grad hatten....


Ungewöhnlich

Dienstag, 10. Dezember 2013 - 08:04 Uhr

Die feierliche Eröffnung des neu gewählten australischen Parlaments findet im Sitzungssaal des Senats statt. Ein Zeremonienmeister, „the Usher oft the Black Rod“- in diesem Jahr eine Meisterin– kündigt die Generalgouverneurin an und führt sie herein. Auf deren Bitte werden anschließend die Abgeordneten des Unterhauses in das Oberhaus (Senat) gebeten - schließlich kann sich die Vertreterin der Queen nicht unters gemeine Volk mischen. Die Eröffnungsrede ist ihr von der Regierung vorgeschrieben und enthält deren politisches Programm. Very british!!


Gut behütet

Dienstag, 10. Dezember 2013 - 08:04 Uhr

Eins, zwei, drei, vier Kopfbedeckungen habe ich inzwischen für die Sommersaison. Einen blauen Strohhut für den Alltag, denn wenn die Sonne scheint, ist Vorsicht geboten. Einen schwarzen, den ich mir für die Feierlichkeiten am 11.11. gekauft hatte, da letztes Jahr einige Leute vor Hitze umgefallen sind. Außerdem eine sportliche Kappe, die richtig fest sitzt, denn ein Strohhut ist bei Wind nicht sehr zuverlässig. Schließlich einen „fascinator“ . Das ist ein Hütchen  - je nach Geschmack mit viel oder wenig Aufbau -.das ich am fünften November getragen habe. Da war „Melbourne Cup Day“, der Tag an dem eines der bedeutendsten Pferderennen in Australien stattfindet und gewettet wird, was das Zeug hält. Da nicht jeder in Melbourne dabei sein kann, werden an diesem Tag in anderen Städten Lunches organisiert, das Rennen wird auf Großleinwände übertragen, man zieht sich chic an und trägt Hütchen. Solche, die der Festlandeuropäer von Fotos aus Ascot kennt. Gewettet wird natürlich auch.


Erstaunlich

Freitag, 29. November 2013 - 13:39 Uhr

Am 11. November feiert Australien den „Memorial Day“ zum Gedenken an den Waffenstillstand am Ende des 1. Weltkriegs.

In Canberra gibt es eine sehr würdevolle Feier am „War Memorial“. Die Generalgouverneurin als Vertreterin der Queen nimmt teil, geladen ist, neben Ehrengästen, auch das diplomatische Corps. Die Einladung schreibt festliche Kleidung vor.

1½ Stunden verbrachten wir in strömendem Regen, bei 11 Grad und Wind. Die Zeremonie findet anscheinend immer draußen statt. Weder gab es eine Überdachung noch wurden Regenschirme bereitgestellt. Eigene durfte man immerhin benutzen. Auf den Stühlen hatten sich bereits vor Beginn der Veranstaltung Wasserlachen gebildet. Hatte man seinen Stuhl „trockengesessen“ wurde er wieder nass, wenn es galt, sich zu erheben: bei Ankunft der Gouverneurin, für die Nationalhymne, zum Gedenken. Der Schirm des Nachbarn träufelte stetig in den Nacken oder auf die Schulter und verdeckte die Sicht auf die Zeremonie.

Die Australier sind hart im Nehmen. Und das erwarten sie auch von ihren Gästen.

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