Blog
Samstag, 21. Oktober 2017 - 19:32 Uhr

Bemerkenswert

Freitag, 29. November 2013 - 13:37 Uhr

In Canberra gibt es 2 Firmen, die Netze für Internet und Telefon betreiben. Auf mehrfache Empfehlung, haben wir uns für die etwas kleinere  -  gegen die australische „Telekom“  - entschieden. Beide sind in unserem Bezirk vertreten.

Heute waren die Techniker da. Die Kabel sind oberirdisch von Mast zu Mast zum Haus gespannt. Es stellte sich heraus, dass das auf unser Grundstück führende gekappt war. Wahrscheinlich beim Neubau des Hauses vor fünf Jahren. Es rottet in einer Gartenecke vor sich hin, ist nicht mehr zu gebrauchen und wäre ohnehin zu kurz gewesen, weil inzwischen von Gestrüpp überwuchert.

Es gibt nun mehrere Optionen, ein neues zu legen: Entweder unterirdisch quer durch den Garten oder oberirdisch  - dazu müsste das Dach angehoben oder ein neuer Mast errichtet werden. Sollte das alles zu teuer sein, werden wir wahrscheinlich aus dem Vertrag entlassen werden und müssten zur großen Firma wechseln. Deren Kabel, so sagte der Techniker, sei bei uns übrigens illegal verlegt, da z.T. einfach über den Boden geführt – jeder kann es durchschneiden.

Canberra nennt sich „The Bush Capital“. Ich nehme das seit heute wörtlich.


Neuer Alltag

Dienstag, 05. November 2013 - 17:24 Uhr

Neben dem erfreulichen Nationalparkbesuch haben wir das Wochenende mit Einkaufen und dem Zusammenbauen von Regalen, Lampen und anderem Neuerwerb verbracht. Einiges im Haus ist noch nicht in Ordnung, der Garten wuchert jetzt im Frühjahr hier zu, auch mit dem Internet- und Telefonanschluss geht das nicht mal ebenso. F RU S T.

Mit dem Ofen bin ich noch nicht so richtig warm geworden, Waschmaschine und Trockner scheinen nicht so schwierig, Herd und Spülmaschine können wir glücklicherweise unkompliziert bedienen– und unser Müll wurde beim zweiten Versuch dann auch tatsächlich geleert.

Wie haben wir geschrieben, Anke: die Selbstverständlichkeit des Alltaglebens geht verloren. Das ist an manchen Tagen schwer auszuhalten - und dabei kann ich mich in Englisch ja noch verständigen…. (Susanne)


Versteckt

Montag, 04. November 2013 - 16:40 Uhr

Am Wochenende sind wir nach Tidbinbilla gefahren. Das ist ein Nationalpark 45 Minuten südlich von Canberra. Es gibt dort viele Kängurus, oft sieht man sie dort auf den Wiesen grasen. Alles leer! Dafür fanden wir einen Hang mit sogenannten „Grasbäumen“. Sie sollen mit Liliengewächsen und Bananenstauden verwandt sein. Sie überstehen Buschbrände, werden sehr alt und hatten gerade riesig hohe Blütenstände. Faszinierend.

Auf dem Rückweg fanden wir dann  die Kängurus. Sie saßen hinter den Büschen am Wegesrand: Mütter mit Jungen, Männchen, aufgerichtet vermutlich 2 Meter groß, einige beobachteten uns und kratzten sich nachdenklich am Bauch. Keines ergriff die Flucht. Eines saß so nahe, dass wir es hätten berühren können. (Susanne)


Kalt

Montag, 04. November 2013 - 16:39 Uhr

Letzte Nacht war es wieder unter Null. Ich hab selbst mit 2 Decken gefroren. Ich frage mich, ob die Häuser hier überhaupt irgendwie isoliert sind. Entweder bin ich nach unserer Zeit in Canberra schockgefrostet oder laufe auch bei 12 Grad in Shorts und T Shirt herum und behaupte es sei warm. (Susanne)


Auftanken

Sonntag, 03. November 2013 - 14:53 Uhr

Heute habe ich begonnen, die Fahnen für unser Buch durchzulesen. Ob Du es glaubst oder nicht, es hat mir geholfen. Ich fühlte mich verstanden und habe mich über unsere gelungenen Texte gefreut.

Der Garten sieht jetzt aus, als käme er frisch vom Friseur. Wir haben einen Gartendienst beauftragt. Das hat zwar eine Stange Geld gekostet, schaut aber sehr gut aus und fühlt sich noch besser an.

Vorgestern Abend hat mich meine Freundin Gabi aus Berlin angerufen – wir haben eineinhalb Stunden telefoniert –es war einfach herrlich.

Gestern hat uns ein „Handyman“  fachgerecht unsere Bilder angebracht. Danach hatte ich Lust, den neuen CD Player auszupacken und in Gang zu setzten. Als meine Lieblingsmusik durch die Küche schalte wäre ich fast abgehoben…. (Susanne)


Selbst Darstellung

Dienstag, 22. Oktober 2013 - 09:10 Uhr

Es ist wichtig, selbst sichtbar zu sein, wenn es darum geht, neue Menschen kennen zu lernen - am besten mit dem, was einem das Wichtigste ist. Ich freue mich mit Dir, dass Du mit voller Überzeugung sagen kannst: Ich bin Autorin! Was für eine (core) story!  (Anke)


Core Story

Dienstag, 22. Oktober 2013 - 09:06 Uhr

Natürlich brauche ich eine, fast vom ersten Tag an. Und dieses Mal bin ich ja bestens gewappnet. Ich erinnere mich gut an dieses Kapitel in unserem Buch, Anke!

Wenn mich heute jemand fragt, was ich mache oder ob ich in Canberra arbeiten werde, sage ich: ´Ich bin freie Autorin.` Manchmal kommt dann noch die Frage, was ich denn schreibe. Dann antworte ich: „ Artikel für Zeitungen. Ich bin auf der Suche nach neuen Themen und Geschichten. Außerdem wird mein erstes Buch kommendes Frühjahr in Deutschland publiziert.“ Ich hoffe, Anke, Du verzeihst mir, dass ich Dich unterschlage – wenn jemand nachfragt, werde ich natürlich genauer! Man darf die Leute nicht überfordern. Kleine Informationshäppchen sind gut. Besteht wirklich Interesse, kann man ja immer noch nachlegen. (Susanne)

 


Abgehängt

Montag, 21. Oktober 2013 - 15:13 Uhr

Wie haben die Leute das nur früher ausgehalten? Wir sind informationstechnisch gerade von der Welt abgeschnitten. Kein Skypen mit den Kindern, kein Mailen mit Freunden! Wir müssen im Haus Internet und Telefon installieren. Das dauet ein wenig. Vielleicht sollte ich Briefe schreiben? Wie früher….

 

Seite   1   |   2   |   3   |   4   |   5   |   6   |   7   |   8   |   9   |   10   |   11   |   12   |   13   |   14   |   15   |   16   |   17   |   18   |   19   |   20   |   21   |   22   |   23   |   24   |   25