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Samstag, 21. Oktober 2017 - 19:31 Uhr

Sydney

Mittwoch, 04. Mai 2016 - 02:48 Uhr

Auch Sydney haben wir schon unseren Abschiedsbesuch abgestattet. Wir hatten ein wunderschönes, entspanntes Wochenende, haben verschiedene Ecken besucht die wir noch nicht kannten und waren Samstagabend im Musical. Und wir haben uns mit Freunden getroffen.

Das war gut so, denn viele sind bereits ab Ende Mai oder Mitte Juni auf Reisen. Entweder, um dem Winter zu entfliehen oder um die Schulwinterferien zu nutzen.


Fr├╝hzeitig

Mittwoch, 27. April 2016 - 01:27 Uhr

„Du hast im Mai schon eine Abschiedsfeier“? fragte eine Bekannte kürzlich verblüfft.

Ja und zwei weitere im Juni – obwohl wir wohl erst Ende Juli gehen werden.

Es ist gut, so frühzeitig zu planen. Dann kann ich diese Feiern noch genießen. Später, in den letzten Wochen vor dem Umzug, wird es immer total hektisch. Dann ist man ausgelaugt und froh, wenn man nicht noch feiern „muss“. Und alles kann sowieso nicht bis zum Schluss bleiben.

Die Vorstellung, nach der Abschiedsfeier die Leute noch ein paarmal zu sehen, stört mich nicht. Im Gegenteil!


UGGs

Dienstag, 19. April 2016 - 03:16 Uhr

Ich liebe meine UGG Boots! Die einzige Chance auf warme Füße im Haus hier im Winter. Ich war felsenfest davon überzeugt, es sei die australische Marke schlechthin. Aber nein, es ist eine amerikanische! Sie wurde vor ungefähr 40 Jahren von dem jungen Australier Brian Smith in Kalifornien gegründet. Die unförmigen Schuhe aus Schafleder mit Schaffell gefüttert, waren damals bei Surfern in Australien beliebt. Sie waren zwar nicht schön, aber praktisch: Innerhalb von 10 Minuten hatte man wieder warme Füße. Es gab sie für 12 Dollar an Tankstellen.

Qualität und Form wurden verbessert. Zum Trend wurden die Schaffellstiefel trotzdem erst, als Stars sie für sich entdeckten. So wie Pamela Anderson, die 1994 von der Zeitschrift USA today am Set von Baywatch in einem roten Badeanzug mit UGG Boots im Sand stehend fotografiert wurde.

Die Filiale mit dem höchsten Verkauf ist heute wohl Honolulu, trotz der durchschnittlichen Jahrestemperatur von 27°Celsius!

Also ich trage meine nur im Winter und nur im Haus!


Langwierig

Montag, 04. April 2016 - 01:40 Uhr

Eine Freundin, Ärztin, war bis zu der Versetzung ihres Mannes berufstätig. Noch zu Hause hatte sie sich im Hinblick auf eine Berufstätigkeit auf dem neuen Posten coachen lassen. In Canberra ist sie dann sofort auf die Suche nach einem Job gegangen, hat auch einiges Geld investiert, um alle Bedingungen zu erfüllen.

Jetzt, nach zweieinhalb Jahren, hat sie endlich eine gutbezahlte Arbeit in ihrem Fachgebiet gefunden. Glücklicherweise dauert die Entsendung vier Jahre!


Schl├╝sselerlebnis

Dienstag, 22. März 2016 - 22:45 Uhr

Als wir mittags um 14.30 Uhr in der Hamelin Bay in Westaustralien Halt machten und ich den Zündschlüssel abzog, hatte ich zwei Teile in der Hand: einmal Metall, einmal Plastik. Den Wagen wieder starten war nicht möglich. Kein Handyempfang! Glücklicherweise befanden wir uns auf dem Parkplatz eines Caravanparks mit ausgesprochen hilfsbereiten Damen in der Rezeption. Die Road Assitance (unser ADAC) wurde benachrichtigt und teilte uns gleich mit, wenn der Schlüssel nicht zu reparieren wäre, müssten wir uns an die Mietwagengesellschaft wenden. Das tat meine Freundin während der Wartezeit, um die möglichen Optionen zu erkunden. Am Flughafen in Perth, wo wir mit dem Auto gestartet waren, meldete sich stets die volle Mailbox. Als die Rezeptionistin endlich Perth City erreichte, teilte uns der junge Mann dort als erstes mit, dass er nicht zuständig sei, der Schlüssel ja repariert würde und wir uns nicht so anstellen sollten. Im übrigen wäre er ab 17.00 Uhr nicht mehr im Büro.

Dem netten Herr von der Road Assictance – Brad – gelang es, den Schlüssel notdürftig zusammen zu fummeln. Er stabilisierte ihn mit Klebeband. Ich konnte den Wagen starten, aber das Band machte bei der Hitze bald schlapp und der Schlüssel baumelte nicht sehr vertrauenswürdig am Lenkrad. Immerhin schafften wir es zurück bis zu unserer Unterkunft.

Am nächsten Morgen war der Flughafen erreichbar und wir erfuhren, dass sich der Zweitschlüssel in Melbourne befand!! Die Option, einen anderen Wagen von der nächsten Niederlassung ungefähr 2 Stunden entfernt zu holen, lehnten wir ab. Also den Schlüssel schicken – das würde 2 bis 3 Tage dauern.! Nachdem wir die Unternehmenszentrale für Australien kontaktiert hatten und nach heftigen Diskussionen – ich war ja auch beruflich unterwegs und recherchierte für einen Artikel - erhielten wir den Schlüssel schließlich mit einem Kurierdienst am nächsten Nachmittag. Geht doch! Trotzdem war das Erlebnis sehr unerfreulich. Nie wieder Europcar für mich!


Steigerung

Montag, 14. März 2016 - 01:05 Uhr

Die Steigerung von „No worries“ scheint mir „No worries at all!“ Der Superlativ davon wiederum „No worries at all, have a great day ladies!“ jedes mal, wenn der Kellner an den Tisch kam, um meiner Freundin und mir einen Tee zu bringen, unser Frühstück oder das Besteck…..


Hai-frei

Samstag, 12. März 2016 - 05:34 Uhr

hätten wir uns die Strände in Westaustralien gewünscht. Kilometerlange weiße Sandstrände, türkisblaues Meer – aber niemand im Wasser. Nicht nur, weil die Sonne bei 36Grad erbarmungslos brannte, vor allem, weil sich vor dieser Küste Australiens noch mehr Haie tummeln, als an der Ostküste.

Nur am South Beach von Fremantle haben meine Freundin und ich uns ins Wasser getraut – eine kleine Bucht, auch unbewacht, aber Familien im Wasser. Wir waren aber nur im seichten Wasser, aber für einige Minuten beinahe Hai-los-glücklich.


Abschied (haut)nah

Donnerstag, 25. Februar 2016 - 04:28 Uhr

Mitte des Jahres werden wir versetzt. Auch wenn wir noch nicht genau wissen wann und gar nicht wissen wohin, wollen wir aus familiären Gründen wieder nach Europa zurück.

Die Entsendung nach Canberra war für drei Jahre und diese neigen sich erstaunlicherweise schon ihrem Ende zu.

Gewusst hab ich das also von Beginn an – fühlen tue ich es nun ganz konkret. Freunde von mir planen, für mich eine große Tanzparty zum Abschied ihn ihrem Haus! Ich freue mich sehr darüber.

Wir haben jetzt schon einmal einen Termin dafür festgelegt. Ende Mai! Ende Mai? Das ist ja schon in drei Monaten! Und ich habe noch so viel vor! Und mir wird es so schwer fallen zu gehen! Nicht nur, weil ich hier fantastisch eingebunden bin und meine Passionen - Tanzen, Schreiben, Wandern – leben kann. Ich weiß auch, ich werde viele nicht wiedersehen. Und selbst wenn ich den ein oder anderen bei seinem Besuch in Europa werde treffen können – es wird anders sein als jetzt, wo unsere Treffen Teil unseres Alltags sind!

Ich kann meine Erinnerungen an die Zeit in Canberra mitnehmen –mehr nicht ! Das ist eine tröstlicher Gedanke – trotzdem wird des schwer werden.

Jetzt habe ich erst einmal beschlossen, auch mit der anderen Tanzgruppe ein Abschiedstanzfest zu organisieren. Eine wichtige Zeit entsprechend abschließen und würdigen ist wichtig für die Trauerarbeit – das haben Anke und ich ja in unserem Ratgeber geschrieben. Und ich werde mich daran halten! Ich werde es brauchen!

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